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Was gehört in ein KI-Verzeichnis?

Warum eine Werkzeugliste allein nicht genügt und welche Angaben für die Bewertung eines Anwendungsfalls helfen.

Redaktion: Degenhardt Technologies · Stand 21. Oktober 2026

Von der Werkzeugliste zum Anwendungsfall

Eine Liste mit Produktnamen ist ein Anfang. Für eine fundierte Bewertung fehlen aber meist entscheidende Informationen. Dass ein Unternehmen einen bestimmten KI-Dienst nutzt, sagt noch nicht, ob damit Marketingtexte erstellt, Bewerbungen ausgewertet oder interne Dokumente zusammengefasst werden.

Diese Angaben helfen beim Einstieg

Gleiche Software, unterschiedliche Bewertung

Beispiel: Ein Team erstellt mit einem Textwerkzeug Entwürfe aus bereits veröffentlichten Informationen. Ein anderes Team möchte vertrauliche Vertragsunterlagen eingeben. Es handelt sich um dasselbe Werkzeug, aber nicht um denselben Anwendungsfall. Die Prüfung von Daten, Vertraulichkeit und organisatorischen Maßnahmen kann unterschiedlich ausfallen.

So wenig Daten wie nötig

Ein Verzeichnis soll die Anwendung beschreiben. Es muss nicht sämtliche Originalunterlagen enthalten. Benennen Sie Datenkategorien und legen Sie geeignete Nachweise ab, ohne unnötig personenbezogene oder vertrauliche Inhalte zu vervielfältigen. Wer welche Angaben sehen darf, gehört ebenfalls zur Gestaltung.

Pflege von Anfang an organisieren

Vereinbaren Sie, wer Änderungen meldet und wer die Angaben überprüft. Ein Datum ohne verantwortliche Person verhindert kein veraltetes Verzeichnis. Änderungen am Anbieter, an der technischen Bereitstellung oder am Zweck können eine neue Bewertung auslösen.

Diese Angaben sind eine praktische Arbeitshilfe und keine pauschal gesetzlich vorgeschriebene Feldliste für jedes Unternehmen. Der notwendige Umfang richtet sich nach Einsatz und Anforderungen.

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